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Abseits der ausgetretenen Pfade in

New York City

New York, New York – eine Stadt, die niemals langweilig wird. Auch nicht, wenn man schon fünfmal dort war. Denn selbst dann hat man noch nicht alles gesehen. Wir verraten einige ungewöhnliche Orte, die nicht in jedem Reiseführer auftauchen: von gemütlichen Drinks in einem alten Banktresor bis hin zu einem unterirdischen Markt.

Ja, ich will überrascht werden!

Trinity Place

Cocktails schlürfen im Banktresor

Mitten im Finanzviertel, tief unter den gewaltigen Wolkenkratzern, versteckt sich in einem alten Banktresor eine Bar. Der Tresor stammt aus dem Jahr 1904 und befindet sich im Keller der Trinity Place Bar. Er wurde einst für die New York Realty Bank gebaut und war so schwer und groß, dass er mit dem Boot über den Hudson River und dann auf einer eigens dafür gebauten Eisenbahnstrecke vom Battery Park zu seinem endgültigen Standort am Broadway 115 transportiert werden musste. Der Inhalt des Tresors wurde leider geräumt, aber die Bar, die an seine Stelle trat, ist ihr Gewicht in Gold wert.

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United Palace

Kino mit royalem Flair

Im United Palace ins Kino zu gehen, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Es ist eines der fünf Wonder Theatres, die 1930 von der Kinokette Loews in ganz New York City eröffnet wurden.

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Buyenlarge / Contributor / Getty Images

Die üppige und luxuriöse Ausstattung dieser Kinos machte einen Kinobesuch zu einem extravaganten Ausgehabend. Während der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkriegs boten die Kinos eine Möglichkeit, der Realität zu entfliehen und ein wenig Hollywood-Glamour zu genießen. In den 1960er- und 1970er-Jahren gerieten die Theater aus der Mode und damit in Verfall. Das United Palace wurde 1969 von einem Pfarrer gekauft und fungiert heute als eine besondere Mischung aus Kirche, Kino und Theater, wo bereits große Namen wie Adele, Bob Dylan und Iggy Pop aufgetreten sind.

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Turnstyle Underground Market

Der niemals schlafende Markt

Unter dem immer belebten Columbus Circle an der südwestlichen Ecke des Central Park findet sich der Turnstyle Underground Market. Er erstreckt sich unterirdisch über einen ganzen Block und hat nicht weniger als sieben Eingänge. Das Konzept dahinter: Verwandle eine U-Bahn-Station in einen Ort, an dem die Menschen essen, Kaffee trinken und einkaufen können. Hat jemand Lust auf russische Knödel, bolivianische Empanadas oder chinesischen Bubble Tea?

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Richard Levine / Alamy Stock Photo
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Patti McConville / Alamy Stock Photo

SeaGlass Carousel

Glasfisch-Ritt

Der Battery Park hat ein ungewöhnliches Karussell, wobei man auf rotierenden Glasfischen in einer großen Muschel herumfahren kann – es gibt ganze 30 Exemplare! Und weil alle Fische ihren eigenen Motor haben, drehen und schwimmen sie umeinander herum und kommt man sich vor, als wäre man tatsächlich im Meer. Und das bunte LED-Licht taucht die Umgebung ständig in einer andere Farbe.

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    White Horse Tavern

    Kneipe mit literarischer Vergangenheit

    An hippen Lokalen mangelt es in Manhattan nun wirklich nicht. Allerdings muss man oft Warteschlangen in Kauf nehmen, tadellos gekleidet sein und kein Problem damit haben, 30 Dollar für einen Cocktail auszugeben. Ein viel authentischeres Erlebnis bietet die White Horse Tavern, die zweitälteste Kneipe von New York City.

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    Nyc 09 Tavern Splitscreen Links
    Science History Images / Alamy Stock Photo

    Dieses 1880 eröffnete Lokal im West Village entwickelte sich in den 1950er-Jahren zu einer literarischen Anlaufstelle für Schriftsteller. Auch Künstler wie Bob Dylan, Jim Morrisson und The Clancy Brothers waren regelmäßige Gäste. Auf der Speisekarte stehen einfache Cheeseburger, Steaks und gutes Bier. Was will man mehr?

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    Carl DeAbreu / Alamy Stock Photo
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    BonkersAboutPictures / Alamy Stock Photo

    Columbia University

    Amerikanischer Campus hautnah

    Schon immer mal wissen wollen, wie ein echter amerikanischer Universitätscampus aussieht? Dann ist Manhattan der richtige Ort. Mitten in der Stadt liegt der Campus der Columbia University – und das ist nicht irgendeine Uni, sondern eine Ivy League University und damit eine der besten Universitäten der Welt. Der Campus ist frei zugänglich und man kann selbstständig herumlaufen. Wer mehr über die Geschichte und die Gebäude erfahren möchte, kann an einer einstündigen Führung teilnehmen.

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