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Sizilianische Perlen

Barocke Städte, versteckte Strände, griechische Ruinen und der Vulkan Ätna. Einige der schönsten Überraschungen Siziliens finden sich im Osten der Insel. Die Stadt Catania ist ein hervorragender Startpunkt für eine Erkundungstour durch den sonnigsten Teil Italiens.

Andiamo! Los geht‘s!
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Catania, Taormina, Syracuse, Noto

Die Landschaft voller blühender Kakteen und Zitronenbäume, türkisfarbene Buchten und ein manchmal rauchender und rumpelnder Vulkan … auf Sizilien ist man sofort in Urlaubsstimmung. An fast jeder Straßenecke lockt die sonnenverwöhnte Lokalküche mit frischem Fisch, Pasta und Risottobällchen. Zahlreiche Kulturen haben auf der Insel ihre Spuren hinterlassen und daraus sind charmante Städte und Dörfer entstanden. In drei oder vier Tagen können Sie viel von den Provinzen Catania und Syrakus, die zusammen fast die gesamte Ostküste umfassen, sehen. Begleiten Sie uns auf einen Roadtrip!

320 km - 4 historische Städte - 3 einzigartige Orte in der Natur

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Catania

Heißblütige Küstenstadt

Die zweitgrößte Stadt Siziliens kommt oft zu kurz, weil das auf Hochglanz polierte Palermo an der Nordküste die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Doch Kenner sind sich einig: Catania verfügt über einen authentischen sizilianischen Charme und ein sehr dynamisches Ambiente. Das merkt man, wenn man über den alten Fischmarkt streift (reines Theater!) oder auf einer Terrasse auf der Piazza Duomo eine pasta alla Norma bestellt. 

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Die barocke Altstadt hat unzählige Kirchen, Paläste, Museen, Terrassen und Geschäfte. Und einzigartig: Ständig erhascht man irgendwo einen Blick auf den Ätna, der in seiner ganzen Macht über der Stadt thront. Sie möchten den Vulkan gern aus nächster Nähe betrachten? Dann rein ins Auto und ab Richtung Norden!

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Der Ätna, der höchste Vulkan Europas

Der 3.330 m hohe Ätna dominiert das Hinterland von Catania. Der Gipfel des Vulkans ist kahl, während die Hänge weiter unten einen dichten Wald aus Buchen, Pistazienbäumen und Weinreben tragen. Von der Ortschaft Nicolosi aus schlängelt sich ein Weg hinauf zum höchsten noch per Auto erreichbaren Punkt am Rifugio Sapienza. 

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Von dort können Sie mit der Seilbahn weiter hinauf bis zu einer Höhe von etwa 2.600 m. Der höchste Teil des Vulkans ist mit einem Auto mit Allradantrieb oder zu Fuß erreichbar. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, durch die rot-schwarze Mondlandschaft zu stapfen, während man in der Ferne das Ionische Meer sieht.

Tipp!

Unterwegs übernachten in einem agriturismo

Übernachten Sie unterwegs in einem agriturismo, einem Bed & Breakfast auf einem Bauernhof oder in einem Landhaus. Die Besitzer können oft sehr viel über lokale Produkte erzählen, die sie oftmals auch selbst anbauen oder herstellen. In der Umgebung des Ätna handelt es sich dabei unter anderem um Honig, Wein, Zitronen, Apfelsinen, Pistazien und Haselnüsse. 

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Taormina

Das Saint-Tropez von Sizilien

Nordöstlich des Ätna liegt die wunderschöne Stadt Taormina auf einem natürlichen Felsenbalkon 200 m über dem Meeresspiegel. Es gibt nur wenige Orte, die so fotogen sind wie dieses schicke Städtchen, das einst eine griechische Siedlung war. Von dieser Tatsache zeugt das wundervolle griechisch-römische Theater aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.

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Machen Sie einen Bummel über die Flaniermeile Corso Umberto und genießen Sie das Meer. Von Taormina aus fährt eine Seilbahn hinunter zum Sandstrand und der kristallklaren Bucht von Giardini-Naxos.

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    Syrakus, die weiß-rosafarbene Stadt

    Für die nächste Sehenswürdigkeit fahren Sie auf der Küstenstraße zurück nach Catania und dann weiter in südliche Richtung nach Syrakus. Das historische Zentrum dieser Stadt liegt auf der kleinen Halbinsel Ortigia. Charmante Gassen, weiße Häuser und eine barocke Kathedrale, die um die Säulen eines griechischen Tempels gebaut wurde, prägen das Straßenbild. Die gepflegte Atmosphäre macht einen sofort glauben, dass dies vor 2500 Jahren eine der reichsten Städte im Mittelmeerraum war. Werfen Sie auch einen Blick auf die kleinen Strände unterhalb der Stadtmauern, trinken Sie ganz italienisch im Stehen an der Bar einen Espresso und schlendern Sie durch die Marktstraße Via Emanuele, um sich für ein Weilchen zu fühlen als wären Sie hier zu Hause. 

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    Cavagrande del Cassibile

    Eine spektakuläre Flussschlucht

    Weiter südlich kommen Sie an dieser beeindruckenden Schlucht vorbei, die die Wassermassen des Flusses Cassibile einst gebildet haben. Der Abstieg ins etwa 300 m tiefer liegende Tal ist ziemlich anspruchsvoll. Unten angekommen können Sie an verschiedenen Stellen im Fluss oder in kleinen Seen mit Wasserfällen baden.

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    Noto

    Barockstadt

    1693 wurde der östliche Teil Siziliens von einem solch schweren Erdbeben erschüttert, dass sechs Städte fast vollständig mit dem Erdboden gleichgemacht wurden. Genau wie Catania wurde Noto im 18. Jahrhundert im sizilianischen Barockstil wieder aufgebaut. Dadurch präsentieren sich die vielen Klöster und Kirchen in der honigfarbenen Innenstadt als harmonische Einheit.

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    Auch Noto ist gegen einen Berg gebaut und viele Straßen sind auffallend steil. Da muss man in den zahlreichen Eiscafés der Stadt sehr regelmäßig ein Päuschen einlegen. Nettes Detail: Ein handwerkliches Eis bestellt man auf Sizilien je nach Geschmack im Hörnchen oder im süßen Brötchen!

    Tipp!

    Versteckte Strände

    Etwas südlich von Noto liegt das Naturschutzgebiet Vendicari mit einigen nur schwer zu erreichenden und deshalb wunderbar unberührten Stränden.

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