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Von Piraten empfohlen

Brasiliens Küste zählt beeindruckende 7.491 km – von hier aus verschifften die Kolonialmächte einst ihre Bodenschätze und gestohlenen Reichtümer nach Europa. Schon bald wurden die mit Gold und Silber beladenen Flotten attraktive Ziele für Piraten, die sich auf den Inseln vor der Küste oder in einer nahegelegenen Bucht versteckten. Die Räubernester von einst sind die Schätze von heute: paradiesische Orte mit einer spannenden Geschichte.

3 Räubernester
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Wellen, Strand & Urwald

Entspanntes Itacaré

Bei Itacaré, einem Fischerort 150 km südlich der Hauptstadt Salvador, zeigt sich die Küste des Bundesstaates Bahia von ihrer schönsten Seite. Heute lockt die reiche, von würzigen Speisen, Trommelklängen und Mystik geprägte afro-brasilianische Kultur ein relativ junges Publikum an und es herrscht eine relaxte Party-Atmosphäre. An den Stränden hatten einst die Piraten das Sagen, jetzt sind es die Capoeira-Meister und Surflehrer. Die Buchten von Havaizinho (Portugiesisch für Klein Hawaii) waren zwar schnuckelig, doch als Siedler des 16. Jahrhunderts hielt man sich besser fern.

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Endpunkt der Goldstraße

200 Bounty–Strände

Die Costa Verde zwischen Rio de Janeiro und São Paulo ist tatsächlich herrlich grün. Rund um die Kolonialstadt Paraty läuft das mit zahlreichen Wasserfällen besprühte Küstengebirge in die Bucht von Ilha Grande aus, später taucht es wieder auf, und zwar in Form von 60 tropischen, mit dichtem Dschungel bewachsenen Inseln. Die wiederum bürgen für etwa 200 unverfälschte Strände wie aus der Bounty-Werbung. Einst wimmelte es dort vor Piraten, die es auf die Schätze der Caminho do Ouro, der von den Goldminen ins brasilianische Hinterland führenden Straße, abgesehen hatten.

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Fernando de Noronha, ein grünes Juwel

Räubernest im Atlantik

Jährlichen Umfragen unter Brasilianern zufolge besitzt Fernando de Noronha die schönsten Strände Brasiliens. Die eben südlich des Äquators und 350 km vor der Küste liegende Insel ist in weiten Teilen ein Naturschutzgebiet. Das bedeutet, dass es dort immer ruhig ist; es werden nur 460 Besucher pro Tag zugelassen. Man sagt, die giftigen Pflanzen auf der Insel seien den vielen Schurken, die früher auf der Insel lebten, zuzuschreiben. Das waren nicht nur berüchtigte Piraten wie Captain Kidd, sondern auch Gefangene, denn das Paradies wurde jahrelang als Gefängnis genutzt.

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